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FC BPH Inside #6 – Louis Sender

Louis Sender über seine Rückkehr zum FC BPH, den 9:1-Sieg und die Vorfreude auf das Derby.

Artikel vom 20. August 2026

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    Louis Sender ist zurück beim FC Bad Pyrmont Hagen. Nach einem Jahr beim TSV Ottenstein hat der Defensivspieler den Weg zurück zu seinen Wurzeln gefunden. Im Interview spricht Louis über den 9:1-Heimsieg gegen Nettelrede II, den starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und seine Rückkehr zum FC BPH.

    Louis, 9:1 gegen Nettelrede II – deutlicher kann ein Heimsieg kaum ausfallen. Was war aus deiner Sicht der Schlüssel für diesen klaren Erfolg?

    Wir waren von Minute eins an klar die spielbestimmende Mannschaft. Entscheidend war, dass wir direkt mit 110 Prozent ins Spiel gestartet sind und die junge Mannschaft aus Nettelrede gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen haben. Wir haben von Anfang an Druck gemacht und dadurch schnell gezeigt, in welche Richtung das Spiel gehen soll.

    Du warst in der vergangenen Saison selbst nicht dabei. Wie hast du die Entwicklung der Mannschaft wahrgenommen und was ist dir nach deiner Rückkehr besonders aufgefallen?

    Ich selbst war eine Saison nicht dabei, habe aber vor meinem Wechsel zurück schon gemerkt, dass sich die Mannschaft unglaublich entwickelt hat. Von der ersten Trainingseinheit und den ersten Testspielen an hat man direkt gemerkt, dass wir eine richtige Einheit sind. Wir unterstützen uns gegenseitig und pushen uns in jedem Spiel bis zum Ende. Das macht die Mannschaft aktuell einfach besonders.

    Was zeichnet euch momentan als Mannschaft aus?

    Uns zeichnet aktuell aus, dass wir von Anfang an direkt bei der Sache sind und uns auch durch frühe Gegentore oder Rückschläge nicht beeinflussen lassen. Wir haben uns schon oft zurückgekämpft und können ein Spiel dann entscheidend wieder auf unsere Seite ziehen. Mittlerweile kennen wir untereinander unsere Stärken und Schwächen. Das sorgt für weniger Missverständnisse und mehr Vertrauen im Spiel. Dadurch können wir unsere Stärken einfach gezielter nutzen.

    Trotz des 9:1 gibt es natürlich immer Dinge, die man noch besser machen kann. Wo siehst du bei euch noch Luft nach oben?

    Wir haben Nettelrede zwar in beiden Halbzeiten komplett dominiert, aber wir hätten noch viel mehr aus unseren Möglichkeiten machen müssen. Wir müssen 90 Minuten auf uns selbst schauen und unser Spiel durchziehen. Und wenn uns dann, wie am Sonntag, das Spiel komplett überlassen wird, dann müssen wir das auch bis zum Ende durchziehen, ganz egal gegen wen. Schließlich gibt es bei uns nichts zu verschenken!

    Zum Abschluss noch der Blick auf dich persönlich: Wie zufrieden bist du mit deinem bisherigen Start und was hast du dir für die nächsten Wochen vorgenommen?

    Ich bin mit meinem Saisonstart sehr zufrieden. Mir wurde von meinen Mitspielern und Trainern das Vertrauen geschenkt und ich bekomme sehr viel Spielzeit. Weiterhin möchte ich so viel spielen wie möglich und verletzungsfrei bleiben. Und natürlich wollen wir am Sonntag das Derby gewinnen!