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FC BPH Inside #5 – Luca Sonnenberg

Nach dem 4:4 in Afferde spricht Luca Sonnenberg über Konstanz, Defensive und den nächsten Heimsieg.

Artikel vom 20. August 2026

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    Als Flügelmotor spricht Luca Sonnenberg nach dem turbulenten 4:4 im Derby bei Eintracht Afferde über die fehlende Konstanz, zu viele Gegentore und die klare Marschroute für das nächste Heimspiel.

    Luca, vier Tore geschossen, aber auch vier Gegentore. Wie fällt dein persönliches Fazit zum Derby in Afferde aus?

    Mein persönliches Fazit fällt schon eher enttäuschend aus. Ich denke, wir hätten die drei Punkte auf jeden Fall mit nach Hause nehmen können, wenn wir unsere Leistung konsequent über die gesamten 90 Minuten durchgezogen hätten. Das haben wir leider nicht geschafft und deshalb am Ende auch verdienterweise nur einen Punkt mitgenommen. Das ist natürlich enttäuschend, denn gerade nach der Niederlage im letzten Spiel wären die drei Punkte auch für unsere Moral sehr wichtig gewesen.

    Zwölf Gegentore nach drei Spielen sind natürlich eine Hausnummer. Wo siehst du aktuell die Gründe dafür, dass ihr defensiv noch nicht die nötige Stabilität habt?

    Als Offensivspieler ist es natürlich schwierig, die Defensivarbeit im Detail zu beurteilen. Aus meiner Sicht machen wir es dem Gegner bei den Gegentoren momentan aber teilweise zu einfach. Oft reichen schon einfache Bälle, um uns zu überspielen. Dazu war Afferde vor dem Tor sehr effizient und hat die wenigen Chancen, die sie hatten, konsequent genutzt. Zwölf Gegentore nach drei Spielen sind natürlich deutlich zu viel. Da müssen wir als gesamte Mannschaft in den kommenden Wochen mehr Stabilität reinbekommen und gemeinsam daran arbeiten, solche einfachen Gegentore zu vermeiden.

    Wenn man die ersten drei Spiele betrachtet, waren die Auftritte sehr unterschiedlich. Wie bewertest du den bisherigen Saisonstart und wo siehst du noch Entwicklungsmöglichkeiten?

    Unsere Entwicklungsmöglichkeiten sind auf jeden Fall noch sehr groß. Die ersten drei Spiele waren drei komplett unterschiedliche Auftritte: Gegen Tündern haben wir über 90 Minuten eine souveräne Leistung gezeigt, gegen Enzen hat kaum etwas funktioniert und in Afferde waren wir rund 60 Minuten sehr stark. Danach sind wir leider wieder in alte Muster verfallen. Deshalb müssen wir vor allem mehr Konstanz reinbekommen und unsere Leistung über die gesamten 90 Minuten abrufen. Mein Fazit zum Saisonstart ist daher klar: Da ist definitiv noch Luft nach oben und in den kommenden Spielen muss von uns mehr kommen.

    Was nehmt ihr aus dem Derby mit und worauf wird es in den kommenden Tagen besonders ankommen?

    Was wir aus Afferde mitnehmen, ist ganz klar, dass wir über 90 Minuten eine konstante Leistung bringen müssen, damit wir solche Spiele nicht mehr aus der Hand geben. Das hat die ganze Mannschaft gemerkt. Nach der desolaten Leistung gegen Enzen und den verlorenen Punkten in Afferde heißt es jetzt Wiedergutmachung. Jeder muss diese Woche Bock darauf haben, am Wochenende zu Hause die drei Punkte einzufahren. Für uns ist klar: Jetzt muss wieder ein Sieg her.

    Zum Abschluss noch der Blick auf dich persönlich: Wie zufrieden bist du mit deinem bisherigen Saisonstart?

    Mit meinem persönlichen Saisonstart bin ich ganz zufrieden. Ich habe von Spiel zu Spiel mehr Spielzeit bekommen und in Afferde dann auch die Chance erhalten, von Anfang an zu spielen. Daran möchte ich anknüpfen und dem Trainer im Training und im Spiel zeigen, dass ich unbedingt auf dem Platz stehen möchte. In den kommenden Wochen geht es für mich darum, die Vorgaben des Trainers bestmöglich umzusetzen, weiter Gas zu geben und mir dadurch noch mehr Spielzeit zu erarbeiten.